Kartendaten
Kartendaten sind digitale Daten, aus denen Karteninhalte wie Wege, Gebäude, Flächen, Grenzen oder Orte erzeugt werden.

Kurz zusammengefasst
Kartendaten bilden die Grundlage digitaler Karten. Sie beschreiben zum Beispiel Straßen, Wege, Gebäude, Gewässer, Flächen, Grenzen, POIs oder Höheninformationen. Im Unterschied zum Oberbegriff Geodaten geht es bei Kartendaten besonders darum, welche räumlichen Informationen in einer Karte sichtbar, suchbar, filterbar und nutzbar werden.
In der Praxis

Straßen, Wege und Gebäude bilden die Basiskarte einer Webanwendung.

POIs und Routen werden als eigene redaktionelle Kartendaten gepflegt.

Gebietsgrenzen zeigen Zuständigkeiten oder Servicebereiche.

Höhendaten unterstützen Tourenplanung oder Geländeeinschätzung.
In der Praxis
Straßen, Wege und Gebäude bilden die Basiskarte einer Webanwendung.
POIs und Routen werden als eigene redaktionelle Kartendaten gepflegt.
Gebietsgrenzen zeigen Zuständigkeiten oder Servicebereiche.
Höhendaten unterstützen Tourenplanung oder Geländeeinschätzung.
Kartendaten sind strukturierte digitale Informationen zur Darstellung und Nutzung geografischer Räume. Dazu gehören Geometrien, Attribute, Namen, Kategorien und manchmal auch Höhen- oder Bilddaten.
Man unterscheidet häufig zwischen Basiskarten, Fachdaten und redaktionellen Inhalten. Eine Basiskarte zeigt Orientierung, während Fachdaten konkrete Informationen wie Einsatzorte, Flächen, Routen oder Messpunkte liefern.
Kartendaten sind damit eine anwendungsnahe Form von Geodaten: Sie sind so ausgewählt, aufbereitet und lizenziert, dass sie in einer Kartenoberfläche funktionieren. Standortdaten können ein Teil davon sein, wenn aktuelle Positionen oder ortsbezogene Objekte angezeigt werden.
Kartendaten entscheiden darüber, ob eine Kartenanwendung verständlich, aktuell und verlässlich ist. Schlechte Daten führen zu falscher Orientierung, fehlenden Objekten oder unbrauchbaren Filtern.
Für Organisationen sind Aktualität, Lizenzrechte, Detailgrad, Performance und Pflegeprozesse zentrale Fragen. Bei allgemeinen Basiskarten kann OpenStreetMap eine wichtige Datenquelle sein.
Gerade individuelle Anwendungen brauchen oft eine Kombination aus allgemeinen Kartendaten und eigenen Fachdaten. Diese Verbindung sollte bewusst geplant werden.

In Softwareprojekten müssen Kartendaten technisch und fachlich passen. Es geht um Datenquelle, Format, Aktualisierung, Rechte, Performance, Suche, Filter und Darstellung.
newcubator hilft dabei, Kartendaten in nutzbare Anwendungen zu übersetzen. Besonders wichtig ist die Verbindung aus Datenmodell, Kartenoberfläche und Pflegeprozess.
Individuelle Software wird relevant, wenn Standardkarten nicht die eigenen Objekte, Regeln oder Arbeitsabläufe abbilden können.
In der Praxis steht dieser Begriff neben Geodaten, Standortdaten und Kartenlayer: Geodaten beschreiben den räumlichen Bezug, Standortdaten konkrete Positionen, Kartenlayer die Darstellungsschichten innerhalb der Anwendung.
Sobald Kartendaten aus öffentlichen oder touristischen Quellen stammen, liegt die Verbindung zu Open Data im Tourismus nahe.